Kognitive Verhaltenstherapie - Was ist das?
- Taraneh Motakef

- 27. Juni
- 1 Min. Lesezeit

Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) gehört zu den am besten wissenschaftlich untersuchten Psychotherapieverfahren. Sie geht davon aus, dass Gedanken, Gefühle und Verhalten eng miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie nehmen Sie Situationen wahr – und wie wirkt sich das auf Ihr Erleben und Handeln aus? Oft entstehen psychische Belastungen nicht nur durch äußere Ereignisse, sondern auch durch festgefahrene Denk- und Verhaltensmuster, die sich im Laufe des Lebens entwickelt haben.
In der Therapie schauen wir gemeinsam auf solche Muster. Ziel ist es, belastende Gedanken besser zu erkennen, zu hinterfragen und durch hilfreichere Sichtweisen und Verhaltensweisen zu ergänzen. Dabei geht es nicht darum, „positiv zu denken“, sondern realistischere und entlastendere Perspektiven zu entwickeln.
Ein wichtiger Bestandteil der kognitiven Verhaltenstherapie ist das praktische Arbeiten im Alltag. Neue Erfahrungen, kleine Verhaltensschritte und das Ausprobieren anderer Reaktionen spielen dabei eine zentrale Rolle.
Die KVT ist dabei sehr strukturiert, gleichzeitig aber individuell an Ihre persönliche Situation angepasst. Sie eignet sich unter anderem bei Angststörungen, Depressionen, Burn-out, Lebenskrisen und vielen weiteren psychischen Belastungen.


